Martin Mantz im Gespräch

New Worker Leader

Online & PräsenzSandra MantzMartin Mantz

Wie wir lernen, Visionen zu entwickeln.

Was willst du wirklich wirklich?


Worum es geht

Frag eine Führungskraft nach ihren Quartalszielen — sie kann sie auswendig. Frag sie nach ihrer eigenen Vision — und du bekommst Schweigen.

Oder ein Räuspern. Oder eine Antwort, die klingt, als hätte sie jemand anderes geschrieben. Das ist kein Versagen. Das ist eine Folge.

Wer jahrzehntelang Pläne für andere baut, vergisst irgendwann, wie es geht, einen Plan für sich selbst zu denken. Wer ständig auf KPIs antwortet, verlernt die Frage, die niemand sonst stellt: Was willst du eigentlich? Du. Nicht das Unternehmen. Nicht der Markt. Nicht die Familie. Du.

Im New Worker Leader üben wir diese Fähigkeit wieder ein. Sechs Wochen, eine kleine Gruppe, eine Frage — ein Weg, den dir kein Vorgesetzter abnehmen kann und keine Strategie ersetzt.

Der Weg

Drei Bewegungen, eine Frage.

I

Was am Anfang steht.

Die meisten kommen mit einer diffusen Ahnung. Etwas stimmt nicht. Etwas fehlt. Aber was es ist — das lässt sich noch nicht aussprechen. Das ist genau der richtige Anfang.

II

Was zwischen euch geschieht.

Fünf bis sieben Menschen. Mehr nicht. Jeder sichtbar, niemand kann sich verstecken. Ihr begegnet euch über sechs Wochen so ehrlich, wie ihr euch im Alltag selten begegnet. Keine Rollen, keine Titel, keine Folien. Nur die Frage: Wer bist du eigentlich?

III

Was am Ende steht.

Eine Bewegung vom Unverständnis zur Erkenntnis. Plötzlich ist da Klarheit, wo vorher Nebel war. Manche zeichnen einen Lebensbaum. Manche schreiben einen Brief. Manche schweigen lange — und sagen dann einen einzigen Satz. Wie es bei dir aussehen wird, wissen wir nicht. Dass es geschieht, schon.

Teilnehmende im New Worker Leader im Gespräch

Was du dabei klärst

Deine inneren JAs und NEINs.

Du lernst deine inneren NEINs kennen — die Grenzen, über die du zu lange hinweggegangen bist.

Und deine inneren JAs — das, was dich wirklich antreibt, wenn keiner zuschaut. Du klärst, was du wirklich wirklich willst. Was du nicht mehr willst. Wofür du stehst. Und wofür eben nicht.

Das ist keine Methode. Das ist eine Bewegung — zurück zu dem, was wirklich trägt.

Was dein Unternehmen davon hat.

Menschen, die ihre eigene Vision kennen, sind keine bequemen Mitarbeiter. Sie sind etwas viel Besseres: Sie sind anwesend. Sie kommen nicht zur Arbeit, weil sie müssen. Sie kommen, weil das, was sie hier tun, mit dem zu tun hat, was ihnen wichtig ist. Das verändert alles.

Wer seine inneren JAs kennt, sagt JA aus Überzeugung — nicht aus Pflicht. Wer seine inneren NEINs kennt, sagt rechtzeitig NEIN — bevor aus Frust ein Burnout wird.

Wer eine eigene Vision hat, kann eine fremde Vision tragen — oder erkennt klar, wann sie nicht mehr passt. Das gilt für Führungskräfte. Es gilt genauso für Mitarbeitende.

Menschen mit Vision machen ein Unternehmen lebendig. Menschen ohne Vision machen es zum Friedhof — auch wenn der Umsatz noch stimmt. Im Lebenszyklus eines Unternehmens entscheidet das über Aufstieg oder Untergang.

Menschen mit Vision machen ein Unternehmen lebendig.

„Ich will spüren, dass ich lebe — jeden Tag. Das gilt für deine Mitarbeitenden. Es gilt zuerst für dich.” Martin Mantz

Du musst nicht wissen, wo du ankommst. Du musst nur bereit sein, loszugehen.

Geh den Weg. Einmal.

Sechs Wochen, eine kleine Gruppe, eine Frage — begleitet.

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